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or now, I don't have any idea how to fill that damn space up here. It's supposed to be some kind of attention-getter, I suppose...
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i've got braces, too!
i've got braces, too! [2005]

01 intro (mondanglo live)
02 (and dude) break we did
03 cashing in (the last of luck)
04 afraid (of what my father taught me not
     to be afraid of)
05 storm trooper (waiting to happen)
06 transitory (are we nearly there yet?)
07 (beat that case) with my eyes closed
08 save that girl (from a lifetime of
     limping)
09 brouhaha (methinks not)
10 refresh (please)
11 BONUS TRACK bumblebee (music+fx)
Creative Commons License
intro (mondanglo live)
damals eine ziemlich spontane entscheidung, daghoti auf die bühne zu bringen. es war sehr heiß, und bei mondanglo drängte sich eine stoner-version geradezu auf, zumal ja nicht die rede davon sein konnte, eine bläser-sektion auf die bühne zu stellen, und mit samples ließ sich das auch nur schwerlich lösen. ich wollte irgendeine verbindung zu "context is all" schaffen, und dieses intro fand ich da ganz passend...

(and dude) break we did
das erste stück der post-context-phase, das mich zufrieden stellte. tatsächlich habe ich daran über einen zeitraum von fast 3 jahren so gut wie nichts mehr geändert. als opener nach dem intro sehr gut platziert, finde ich. geht halt sehr gut ins ohr und verschreckt nicht gleich...

cashing in (the last of luck)
mein testpublikum war oft der ansicht, dass die stücke zu kurz sind, was ich eigentlich auch jetzt noch nicht so empfinde. wie dem auch sei - als reaktion auf diese kritik verlängerte ich dieses stück, das zunächst nur etwas über 1 minute lang war, indem ich u.a. den etwas anstrengenden mittelteil einfügte. ich denke, wer dieses stück bis zuende anhört, hat sich den rest der platte redlich verdient. eigentlich ist das der wahre opener, vorher war nur spaß. es ist aber nicht so, dass ich meine zuhörer bewusst verschrecken will; früher habe ich sowas mit vorliebe getan, aber dafür bin ich jetzt zu alt. ich denke, geschmack ist glückssache und das finden der eins bei diesem stück manchmal auch...

afraid (of what my father taught me not to be afraid of)
dieses stück länger zu machen, hätte sicherlich einen noch zermürbenderen effekt. sollte und durfte aber nicht sein, fand ich...

storm trooper (waiting to happen)
der song entstand, während gerade der 2.irak-feldzug tobte und die spritpreise anzogen. vielleicht ist das also sowas wie mein anti-war- song...

transitory (are we nearly there yet?)
mein favorit! gruselsoundtrack mit reggae-bass und nervigem windspielgebimmel. man könnte meinen, ich würde drogen nehmen, aber vielleicht habe ich einfach nur schlecht geschlafen. zu dem stück würde ich gerne mal ein video sehen...

(beat that case) with my eyes closed
sampletechnisch ein überbleibsel aus der context-session, denn den sprecher habe ich damals in der fähre zwischen staten island und manhattan aufgenommen. er erzählte (niemandem) die geschichte einer wilden verfolgungsjagd mit todesfolge. dieser song ist ein bastard, der mich beim abmixen fast um den verstand gebracht hat...

save that girl (from a lifetime of limping)
ursprünglich war dieser track für das hip hop-projekt smellfeast eingeplant, und wahrscheinlich wird er dort auch fortgeführt werden. das grundthema stammt natürlich von japanische kampfhörspiele (zwischenteil von "du warst mein ritalin")...

brouhaha (methinks not)
dieser song kam erst verhältnismäßig spät, ging mir dafür aber umso leichter von der hand. mich erstaunt immer wieder, dass er nur zweieinhab minuten lang sein soll, aber so scheint es zu sein...

refresh (please)
nicht nur das letzte stück der platte, sondern auch das letzte im entstehungsprozess; außerdem der song, der am schnelltsen von allen fertig war. vom arrangement her ist er dem eigentlichen opener "cashing in (the last of luck)" relativ ähnlich, und da es ja eigentlich der letzte offizielle song des albums ist, macht das auch durchaus sinn...

BONUS TRACK bumblebee (music+fx)
der song war zu schade, um nicht veröffentlicht zu werden.läuft als bonustrack, weil er eigentlich nicht zur platte gehört. war eine sehr interessante und motivierende erfahrung, einen (zeichentrick-) soundtrack zu erstellen. ich habe ihn bewusst mit all den geräuschen (auch in der entsprechenden lautstärke) aus dem film auf die cd genommen, denn nur so kann man das arrangement nachvollziehen.